01.01. Morgenrot am Neujahrstag Unwetter bringt und große Plag.

01.01. Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.

01.01. Je frostiger der Januar, desto freundlicher das ganze Jahr.

05.01.
Hat der Januar viel Regen, bringt's den Früchten keinen Segen. Nur die Gottesäcker werden gedüngt, wenn er viel Regen bringt.

05.01. Lässt der Januar Regen fallen, lässt der Lenz es gefrieren.

05.01. So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.

05.01. Ist der Januar nass und warm, wird der Bauersmann gern arm.

05.01. Wenn der Januar trocken, füllt sich der Speicher mit Roggen.

05.01. Wenn im Jänner Nordwind fegt, die Lebensgeister werd'n bewegt.

17.02.
Im Februar zuviel Sonne am Baum, lässt dem Obst keinen Raum.

01.03. Ist der Frühling (März, April, Mai) trocken, gibt es einen nassen Sommer.

01.05. Windet's am ersten Mai, dann das ganze Jahr.

01.05. Fällt Reif am ersten Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei.

01.05. Donnert's im Mai recht viel, hat der Bauer ein gutes Spiel.

01.05. Donner im Mai führt guten Wind herbei.

01.05. Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.

01.05. Mai ohne Regen, fehlt's allerwegen.

01.05. Maienfröste - unnütze Gäste.

01.05. Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei.

01.05. Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.

01.05. Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm.

25.05. Wie's Wetter an St. Urbanstag (25.05.), so es im Herbst wohl werden mag.

25.05. Das Wetter auf St. Urban (25.05.) zeigt des Herbstes Witterung an.

10.06.
Hat Margret keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken rein.

13.06. Wenn St. Anton gut Wetter lacht, St. Peter (29.6.) viel in Wasser macht.

14.06.
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.

18.06.
Im Juni es in die Rosen regnet, wird den Feldern mehr gesegnet.

19.06. Wenn es regnet auf Gervasius (19.6.), es vierzig Tage regnen muss.

25.06.
Wenn der Kuckuck nach Johanni (24.6.) schreit, ruft er Misswachs und teuere Zeit.

26.06.
Blüht im Juni der Stock in vollem Licht, große Beeren er verspricht.

27.06. Das Wetter am Siebenschläfertag (27.6.), sieben Wochen bleiben mag.

01.07.
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.

21.07
. Muss im Juli man nicht schwitzen, tut die Jahresplag nichts nützen.

26.08. Wenn es im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.

09.09.
Bringt St.Gorgon ( 9.September ) Regen, folgt ein Herbst mit bösen Wegen.

15.09.
St. Ludmilla (15.9.) das fromme Kind, bringt den Regen und den Wind.

16.09. An Sankt Cyprian (16. September) zieht man oft schon Handschuh an.

22.09.
Bleiben im September die Schwalben lange, hab vorm Winter keine Bange.

23.09.
An Septemberregen auf Saat und Reben ist es dem Bauern sehr gelegen.

01.10. Bringt der Oktober noch Gewitter, wird der Winter meist ein Zwitter.

01.10.
Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es Wind und Wetter schnell.

01.10.
Oktoberschnee tut Pflanzen und Saaten weh.

01.10. Oktobergewitter sagen beständig, der kommende Winter wird wetterwendig.

01.10.
Wenn's im Oktober wetterleuchtet, noch mancher Regen die Äcker feuchtet.

01.10.
Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.

01.10. Gewitter im Oktober künden, dass du wirst nassen Winter finden.

03.10.
Oktoberrosen im Garten, lassen den Winter noch warten.

06.10.
Warmer Oktober bringt fürwahr stets einen kalten Februar.

07.10. Oktoberwind, glaube es mir, verkündet harten Winter dir.

24.10.
St. Burkhardi (14.10) Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.

04.11.
Donnert es im November gar, so folgt ihm ein gesegnet Jahr.

18.11. Im November kalt und klar, wird mild und trüb der Januar.

25.11.
Im November viel Nass, auf den Wiesen viel Gras.

02.12.
Wenns regnet am Bibianstag, regnets vierzig Tage und eine Woche danach.

08.12. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernte geschenkt.

08.12. Bringt Dezember Kälte ins Land, dann wächst das Korn selbst auf dem Sand.

09.12. Bringt Advent schon Kält, sie achtzehn Wochen hält.

15.12.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

15.12. Kalter Dezember - zeitiger Frühling.

15.12. Wenn Winde wehen im Advent, so wird uns viel Obst gesend't.

15.12. Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.

15.12. So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni.

15.12. Vor Weihnacht viel Wasser, nach Johannis (24.6.) kein Brot.

15.12. Ist der Dezember wild mit viel Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.

16.12.
Je tiefer der Schnee im Dezember, umso höher der Klee im Juni.

23.12. Dezember kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.

25.12.
Wenns Christkind Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.

26.12.
Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeihen.

30.12. Wenn es im Dezember nicht wintert, sommert es im Juni auch nicht.

 

Bauernweisheiten

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Müller